Andreas Pfeifer

Waldgartengestalter, Aufforster und Visionär

Andreas Pfeifer

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Darüber sprechen wir:

Andreas Pfeifer lebt in Paraguay, hat die Bücher von Alf Jasinski und auch von Anastasia gelesen und verwirklicht seine Vision bereits seit 13 Jahren in Paraguay. Es hat sich alles wie von selbst ergeben, erzählt Andreas, als er das erste Mal in Paraguay war und spontan sein erstes Grundstück kaufte. Zurück in Deutschland, wo er gerade dabei war ein Haus zu bauen, ging alles schief und nichts mehr wollte klappen. So wanderte er mit seiner Familie nach Paraguay aus, bepflanzte sein Grundstück mit unterschiedlichsten Baumarten und schaffte nach und nach mehrere Waldgärten, in denen inzwischen auch schon Menschen autark leben und sich daraus versorgen können. In Paraguay kann eine Familie auf 1000qm Fläche Waldgarten leben und sich davon ernähren. In Deutschland würde das auch funktionieren. Allerdings wäre man hier mit 5000qm besser dran. Diese könnte man von einem Bauern pachten und wenn das mehrere Menschen tun, könnte man die Landwirte unterstützen und gemeinsam reiche Ernten erwirtschaften, so dass alle gut davon leben können und weitgehend unabhängig vom System werden. Es ist wichtig, dass man seine Bäume direkt in der Nähe vom Haus hat. Mensch und Baum gehören einfach zusammen. Geht in Kontakt mit den Bäumen, berührt sie, kommuniziert mit ihnen, lebt mit Ihnen und sie werden euch schützen und versorgen. Seine Vision ist, dass die Menschen wieder ihr eigenes Land bewohnen und bewirtschaften. Überall wachsen Obstbäume, Nussbäume, Esskastanien und andere fruchttragende Bäume und Sträucher. Dazu noch Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, Kräuter und das ganze Gemüse. Die Natur kann uns so reich beschenken, wenn wir mit ihr in enger Gemeinschaft leben, Permakultur betreiben und der Vielfalt Raum lassen. Wir müssen heraus aus der Abhängigkeit von irgendwelchen Jobs und von irgendwelchen Supermärkten. Jeder Mensch hat seine Berufung und die muss er finden und leben und er sollte sich aus eigener Kraft und vom eigenen Land ernähren können. Selbst angebaute Nahrung hat einfach nur Vorteile, die Nahrungsmittel haben eine bessere Energie und Gartenarbeit ist eine der gesündesten Beschäftigungen, im Einklang mit der Natur. Andreas versteht es, die Menschen mit seinen Visionen und Projekten zu inspirieren. Was er den Zuschauern mit auf den Weg geben möchte: Gebt nie auf, egal wie schwierig es ist und behaltet immer eine positive Vision. Am Ende des Lebens soll man zurückschauen können und sagen: „Ja, das hat sich gelohnt, jeder einzelne Tag“.

Andreas Pfeifer

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Andreas : Pfeifer , geb. 1964 und aufgewachsen in Mainz
1969 erste Bohnenpfanzungen unter Strassenbäumen am Dom
1974 erste Baumpflanzung Walnussbaum im Garten der Eltern
1984 Abitur
1984 -1986 Ausbildung im Garten und Landschaftsbau
1986 - 1988 Weiterbildung zum ökologischen Gartengestalter
Ab April 1988 selbstständiger Unternehmer der Kornblume Gartengestaltung
1986 bis 1992 Studium an der Uni Mainz
Sprachen, fernöstliche Philosophie, Biologie
1986 bis 1994: Mitglied im Ortsbeirat Mainz-Bretzenheim
ab 1989 Stell. Ortsvorsteher
Ab 1992 Ausbildung in Meditation und Bewusstseinstechniken
ab 1992 bis 1994 Mitglied des Mainzer Stadtrates
1995 Kandidat für den Bundestag der Firma BRiD GmbH
1992 - 1994 Aufforstungs- und Hilfs- Projekte in Nasir, Südsudan
Ab 1995 glücklich verheiratet und 3 jetzt erwachsene Kindern
Ab 2007 Aufforstungen mit der TheParentTreeFarm in Paraguay
Ab 2011 Auflösung von Wettermanipulationen mittels Techniken von Wilhelm Reich, Sphärenharmonieanlagen, Naturharmonistationen in
Brasilien, Argentinien, Paraguay, England, Österreich, Portugal, Preussen, Bayern, Hessen.
Seit 2014 mehrere Waldgartensiedungen in PY für Familienlandsitze auf ca 300.000qm mit über 50.000 Bäumen
2020 Gründung und Präsident der Freiwillige Feuerwehr im Ort
derzeit Kandidat zur Wahl des Bürgermeisters

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11 Kommentare

  • Francine Schmitz

    Das hat mir sehr gut gefallen
    Sehr interessantes Gespräch
    Da ist man motiviert das auch zu machen

  • Wie genial! Ich war während des Interviews von Andreas hin und weg. Wie wunderbar, einfach und logisch. Ein bisschen langfristig und ganzheitlich denken und handeln – und die Wirkung strahlt dieser wunderbare Mensch förmlich aus! Diese Liebe zur Natur und zum Leben.
    Herzlichen Dank an Andreas und an Dich Iris für diesen wunderbaren und wertvollen Kongress! Es motiviert die neue Welt bereits zu leben.

  • Ingrid

    Was für inspirierendes Interview, sehr motivierend. Danke für dieses Gespräch!!!

  • waltraud

    Von Andreas Pfeifer habe ich schon vor Jahren eine Sendung gesehen, Michael Vogt hat ihn auf der Farm besucht.
    Das hat mir damals schon so sehr gefallen.

  • Barbara Loth

    Geniales Projekt! In Deutschland ist Markus Strauss mit seiner Vision von essbaren Wildpflanzenparks in ähnlicher Richtung unterwegs. Seinen Berechnungen nach braucht es ca. 4000 solcher Parks, um die Bevölkerung mit gesunden und ehrlichen Lebensmittel zu versorgen. Das macht wirklich Hoffnung für ein neues Miteinander im Einklang mit der Natur. Glg Barbara

  • Hans

    Ich habe mir das Interview angehört und finde den eingeschlagenen Weg von Andreas Pfeifer sehr gut. Es gibt einem ein gutes Gefühl wenn wir unserem Planeten und in sofern der Natur etwas zurückzugeben, denn wir leben ja von diesem. Das scheinen die meisten Menschen vergessen zu haben. Ich sehe täglich wie wir schändlich mit unserem Planeten umgehen und ich weis, dass wir dringend Veränderungen brauchen. Wir leben quasi in einem Hamsterrad und dabei gibt es viele Möglichkeiten etwas mit der Natur um uns herum zu machen. Ich interessiere mich seit 1980 auch für Bäume und habe 2014 beschlossen jedes Jahr 10 Bäume in meinem Umfeld zu pflanzen. Undercover sozusagen. In den letzten Jahren bin ich dazu übergegangen Bäume zu verschenken, damit sie einen offiziellen Platz bekommen. Mein Lieblingsbaum ist der Mammutbaum. Im letzten Jahr habe ich ca. 10 kleine einjährige Mammutbäume an Mitbürger verschenkt. Unsere Stadt wird langsam zur MammutbaumHauptstadt des Nordens. Die meisten haben dieses Geschenk angenommen und sich gefreut. Unserer OB habe ich im letzten Jahr auch einen geschenkt. Dieser wurde offiziell in einem Park gepflanzt. Das macht mich glücklich.

  • mayerhofer andreas jun.

    hallo solche objekte gibt es natürlich schon in deutschland
    im raum chiemsee zb
    http://lebensfeld-jaksch.de

  • mayerhofer andreas jun.

    ein weiteres von meiner bekannten
    karin frank aus bernau das ist auch nähe chiemsee
    https://www.permakultur-leben.de

    lg andreas

  • Katrin

    So ein wunderbares Gespräch! Es gibt mir in der jetzigen Zeit neue Hoffnung und eine konkrete Idee, wie es weitergehen kann. Ich habe nun ein sehr schönes grünes und gleichzeitig buntes Bild vor Augen und fühle die Bäume und Pflanzen unter meinen Händen. Ich lebe mit meiner Familie in Köln und spüre, dass diese und andere Städte kein gesunder Lebensraum für Menschen sind. Ich danke euch!

  • Olga M

    Vielen Dank für dieses wunderbares motivierendes Gespräch!

  • Frederic

    Liebe Menschen, es geht ja nicht um die Ernte die ausreichend ist, sondern dass ich auch einen Rückzugsort habe. Deshalb 10000m2. Ansonsten Top Beitrag! Danke

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